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2012-02-07



Comenius-Schulpartnerschaften 2009 - 2011

Unter dieser Adresse finden Sie die Projekte der Jahre 2009 -2011: 2009/20011

Comenius- Schulpartnerschaften 2011 - 2013

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Im Mittelalter konnten nur die Mönche und einige Reiche schreiben. Da es noch keine Druckereien gab, mussten sie Bücher immer wieder abschreiben. Dazu benutzten sie Gänsefedern und schrieben mit Tinte aus Russ, Ochsengalle und Eiweiß. Das meist abgeschriebene Buch war die Bibel. Zusätzlich wurden wunderschöne Bilder, passend zu jeder Geschichte, die in ihr stand, gemalt.

Wir habe Gänsefedern mit einem scharfen Messer zu einer Schreibfeder geschnitten und die Tinte selber hergestellt. Wir haben Natur- und Metallpigmente mit Cellulose vermischt und mit einem dünnen Pinsel Texte verziert, die Kinder im Mittelalter geschrieben haben könnten.

Klasse 4 a

Vor mehr als 30 000 Jahren, in der Steinzeit, sind die ersten Urzeichen gemalt worden. Die Farben wurden von den Steinzeitmenschen aus Erde hergestellt und mit Fett, Blut oder Knochenmehl vermischt. Sie sind damit so gut konserviert, dass man die Zeichen heute noch in Höhlen besichtigen kann. Wir haben auch versucht, wie in der Steinzeit zu malen. Dazu haben wir verschiedene Erdpigmente mit Ei oder Cellulose als Bindemittel vermischt. Als die Menschen den Ton entdeckten, haben sie mit Griffel ihre Zeichen in den weichen Ton geritzt und ihn dann im Feuer gehärtet.

Klasse JÜL B und JÜL F

Die Indianer haben Zeichen zur Verständigung mit den Händen und ihrem Körperschmuck gemacht. Aber es gab auch eine Bilderschrift, die sie meistens auf Fellen mit Erdfarben gemalt haben. Wichtige Versprechen oder Verträge wurden auf einen Wampum gezeichnet oder mit Perlen aufwendig gestickt. Das war eine Art Gürtel, den man aber auch als Umhang trug. Wir haben einige Bilderschriften entschlüsselt und eine Geschichte auf selbsthergestellte Felle und Gürtel gemalt.

Klasse JÜL A

Als bei uns die Menschen noch die Bücher mit der Hand abschrieben, haben die Menschen in China bereits 868 nach Chr. Drucktafeln aus Holz für ihre Schrift benutzt. So konnten Texte nun vervielfältigt werden. 1450 hat Johannes Gutenberg daraus eine verbesserte Technik entwickelt und den Buchdruck mit Metallbuchstaben erfunden. Er hat viele Jahre an dieser Erfindung gearbeitet. Den Erfolg konnte er leider nicht mehr erleben. Zu seinen Lebzeiten hatte er keine Anerkennung mehr gefunden. Er starb arm, hat aber durch seine Idee die Menschen bereichert. Wir haben mit selbstgefertigten Druckstöcken aus Holz und Gummi ein Alphabet gebaut und die Technik des Druckens geprobt. Unseren Druck haben wir mit Natur und Metallpigmenten verziert.

Klasse 5 a

Die Ägypter kannten schon 3250 vor Chr. eine Schrift, die wir heute Hieroglyphen nennen. Diese Schrift besteht aus Bildern und Symbolen. Die Schreiber im alten Ägypten benutzten Pinsel aus Binsen und schrieben mit Ruß und Naturpigmenten aus Pflanzen und Tierblut. Ihr Schreibmaterial war Papyrus. Es wurde aus Papyruspflanzen hergestellt, die an den Ufern des Nils wuchsen. Unser Wort Papier geht auf diese Pflanze zurück. Die Hyroglyphen zu entschlüsseln war ganz schön schwer. Der Franzose Jean- Francois Champollion beschloss 1881, mit erst 11 Jahren, die Bedeutung der Zeichen zu finden. Er brauchte über 35 Jahre dafür. Noch heute gibt es Zeichen, die nicht klar zu deuten sind.

Hier einen Teil der Ergebnisse:

Klicken Sie auf ein Bild um es zu vergrößern!

animaux_du_zoo.PNG ecriture1.PNG journaux.PNG lettres1.PNG oeil.PNG prehistoire1.PNG prehistoire2.PNG Schrift.PNG tente.PNG

druck1.png gypten1.png indianerschrift1.png indianerschrift2.png schrift1.png schrift2.png steinzeit1.png steinzeit2.png


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France/Frankreich: école du Faubourg Saint Denis
 
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