Heute bin ich Reinicke, Lampe oder Adebar... - die MS Deutsch Gruppe der Klasen 4a und 4b spielt Fabeln

09/03/2019

Fotos: S. Kusch

Am 20. Februar 2019 besuchte die Muttersprachgruppe Deutsch der Klassen 4a und 4b das Theater Morgenstern.

Dort wurde ein Workshop zum Thema Fabeln durchgeführt, in dem die Schülerinnen und Schüler selbst in die Rolle des Schauspielers schlüpfen durften.

Wir hatten alle sehr viel Spaß und eine ganze Menge gelernt. Es ist spannend, auszuprobieren, wie Fabeltiere sich bewegen und miteinander spielen.

Bevor es in Gruppen mit der Erarbeitung einer eigenen kleinen Fabel losging, wurden einige Übungen zum Aufwärmen durchgeführt.

Kreuz und quer durcheinander zu laufen, ohne sich dabei anzurempeln oder auch nur zu berühren war gar nicht so einfach. Noch schwieriger wurde es, als man sich anschauen sollte, aber nicht dabei lachen durfte. Nach und nach hatte jeder seine eigene Strategie entwickelt, um diese Aufgaben zu bewältigen.

Zum Abschluss der Aufwärmphase sollten dann bereits Tiere mit ihren charakteristischen Eigenschaften dargestellt werden. Wichtig dabei war, dass, egal welches Tier man sich aussuchte, das Tier auf zwei Beinen ging und Arme und Beine zum Spieln gebraucht wurden. Den Elefantenrüssel mit den Armen darzustellen, war also tabu.

Danach wurden Gruppen eingeteilt und es ging los. Jede Gruppe sollte sich eine kurze Fabel inklusive Moral ausdenken und diese szenisch einstudieren.

Group 1

Aurel hat einen schwarzen Panther gespielt. Borcini hat einen Löwen gespielt. Sophie hat einen Tiger gespielt. Anaïs hat eine Gazelle gespielt

Es gab einmal drei Freunde. Einen Löwen, einen schwarzen Panther und einen Tiger

Sie veranstalteten einen Trinkwettbewerb. Der schwarze Panther wurde 1. der Löwe wurde 2. und der Tiger wurde 3. Dann sagten sie, dass sie Hunger haben und gingen auf die Jagd.

Sie entdeckten alle die gleiche Gazelle. Plötzlich sagte der Panther: "Das ist meine Gazelle!" Danach meinten die anderen beiden gleichzeitig: "Nein, das ist meine Gazelle!" Sie fingen an, um die Gazelle zu kämpfen. Nach ungefähr 30 Minuten fielen sie alle erschöpft um. Drei Stunden später hatten sie ihr Bewusstsein wiedererlangt und gingen wieder auf die Jagd. Als sie alle wieder auf die selbe Gazelle trafen, sagte der Löwe: "Lasst uns zusammen arbeiten." Und so haben sie die Gazelle auch bekommen. Am Ende schnitten sie das Opfer in drei Stücke und jeder bekam einen Teil der Beute.

Die Moral unserer Fabel war: ZU DRITT IST ES BESSER ALS ALLEINE

Sophie, Aurel, Anaïs und Borcini

Group 2

Unsere Fabel handelt von zwei Tieren, die sich stritten. Eines Tages hatte ein Affe eine Schatzkarte und war fast am Ziel er dachte: "Ich brauche eine Schaufel." Dann kam ein Maulwurf und fragte:

" Brauchst Du Hilfe?" "Ja.", antwortete der Affe. "Was krieg ich denn dafür?", fragte der Maulwurf. "Die Hälfte vom Schatz, okay?", sagte der Affe.

Der Maulwurf grub den Schatz schon einmal aus. Als der Affe zurück kam sagte er: "Mein Schatz!" "Nein, mein Schatz!", erwiederte der Maulwurf. In dem Moment kam die Kuh und meinte: "Muh! Nicht streiten. Teilen!" Dann kam auch noch der Hase hinzu und fragte: "Soll ich mal in die Schatzkiste reinschauen?" Der Hase antwortete: "Da ist ganz viel Gold drin." Die Kuh knackte das Schloss der Truhe und der Schatz wurde verteilt.

Die Moral unserer Fabel lautet: Nicht streiten teilen

Zoe, Georg und Selim und ein weiteres Mädchen

Group 3

In unserer Geschichte gab es diese Tiere:

Löwe, Gorilla, Leopard und Faultier

Ein Faultier fiel vom Baum. Der Löwe, der Gorilla und der Leopard kamen sofort angerannt und wollten das Faultier fressen. Sie stritten sich, wer die Beute zuerst gesehen hätte und sie fressen dürfe.

Während die drei sich stritten, ist das Faultier zurück auf den Baum geklettert und war im Sicherheit.

Die Moral unserer Fabel war: wenn sich drei streiten freut sich der vierte.

Theo, Annelie, Mariam und Lou

Group 4

Damien hat den hungrigen Bären gespielt, Penelope und Maxine haben die kleinen Mäuse gespielt und eine weitere Schülerin hat den schlauen Fuchs gespielt.

Es war ein ruhiger Tag im Wald. Der Bär lag in einer Liege. Um ihn herum lag viel Essen. Die Mäuse klauten dem Bären Käse. Der Fuchs sah es und probierte auch etwas zu klauen. Der Bär bemerkte es aber und fragte den Fuchs: "Was machst du da? Willst du mir mein Essen klauen? " Der Fuchs sagte: "Hä? Ich habe mich nur verlaufen." Der Fuchs probierte es von der anderen Seite. Der Bär sah ihn aber wieder und fragte: "Was machst du denn schon wieder hier? Na warte, dir werde ich es zeigen!" Der Fuchs ging zu den beiden Mäusen und fragte sie, ob sie ihm etwas abgeben würden. Die Mäuse wollten aber nicht. Am Ende suchten alle vier gemeinsam etwas zu Fressen.

Die Moral unserer Fabel war: Zu viert ist es besser als allein.

Maxine, Penelope und Damien und eine weitere Schülerin

Group 5

Unsere Geschichte handelte von einem Tiger und einem Löwen, die sich um einen Fuchs stritten. Dazu kam eine Maus und diese Maus war ein Freund vom Fuchs. Die Maus und der Fuchs haben dem Löwen und dem Tiger eine Falle gestellt. Am Ende haben sich die beiden Check gegeben.

Unser Moral ist: kleine können auch große helfen.

Laila, Arthur, Noa, Mohammed und Hugo

Group 6

Sonia hat den Fuchs gespielt Clara hat den Hasen gespielt Frida hat den Wolf gespielt und Sekou hat den Löwen gespielt.

Die Geschichte war: Es war einmal ein Hase, der suchte etwas zu Essen. Da traf es einen Fuchs. Der sagte:" Na kleines Häschen. Was machst du so allein?" Da Antwortete das Häschen:" Ich suche etwas zu Essen." Daraufhin ging der Fuchs und holte etwas zu essen. In der Zwischenzeit kam ein Wolf und wollte den Hasen fressen. Doch da sprang ein Löwe vom Baum." Das ist meine Beute!", brüllte er. " Nein ich hab sie als erstes gesehen.", antwortete der Wolf. In diesem Moment kam der Fuchs zurück und rettete den Hasen. Als die beide beim Fuchs waren, holte der Fuchs ein Rezept hervor auf dem stand: "Rezept für gebratenen Hasen." Das sah der Hase und rannte davon.

Moral: vertraue niemand Fremden.

Eine Fabel von Sonia Clara Frida und Sekou